Fischotter ( Lutra lutra) auf Futtersuche

Unzählige Male begab ich mich für viele Stunden auf die Lauer.
Dann klappte es endlich einmal wieder!
Ein Fischotter war auf Futtersuche.
Fischotter sind Marder, die ans Wasser angepasst sind. Sie gehören zu den besten Schwimmern unter den Landraubtieren.
Die Länge inklusive Schwanz beträgt ca. 130 cm. ( 90 cm Körperlänge plus Schwanz) .Sie haben ein sehr dichtes Pelzgeflecht, welches isolierende Luftblasen festhält, gleichzeitig aber Wasserabweisend ist. Dadurch wirkt das Fell beim Fotografieren immer so glänzend.
Wenn sie jagen, rollen sie manchmal mit der Beute durchs Wasser, bei diesem Karpfen war es nicht so wild. Doch er tauchte die meiste Zeit ab. Man muss schon genau schauen, wo er wieder auftaucht. So schnell wie er da war, war er auch wieder weg.
Fischotter sind gefährdet und streng geschützt. Umso mehr freue ich mich, das ich endlich mal wieder einen fotografisch erwischte.
Auch ein anderes, seltenes Motiv konnte ich erblicken: Ein Laubfrosch kroch aus seiner Höhle!
Wildlife, Oberlausitz 2026

Fischotter ( Lutra lutra) aus dem Eis auftauchend mit einer besonderen Begegnung!

Ich mag ja die besonderen Erlebnisse in der Natur!
Wann sieht man schon mal einen Fischotter (Lutra lutra) auf dem Eis und wieder abtauchend durch ein Eisloch?

Dieses Erlebnis  war etwas ganz besonderes für mich!  Fischotter sind gefährdet und streng geschützt. Sie werden mit Schwanz ca. 1,30 Meter groß. Sie sind Marder und an das Leben im Wasser angepasst und können sehr gut tauchen! Fischotter sah ich schon oft. Auch mit fetter Beute. Diese Raubtiere fressen nicht nur Fisch, sondern auch Krebse, Bisamratten, Frösche und Wasservögel.

Wenn der Fischotter naht, werden die Wasservögel unruhig. Das konnte ich schon mehrfach beobachten.

Doch dieses Mal konnte ich einen Fischotter fotografieren, der aus einem Eisloch auftauchte! Aus großer Entfernung, aber gut zu erkennen. Zwischendurch tauchte er wieder einmal ab. Dann lief er ein Stück über das Eis. Doch was war das? Ein Höckerschwan lief ebenfalls auf dem Eis. Das war ihm unheimlich und er lief wieder zurück zu seinem Loch im Eis und tauchte ab. Ich hoffte auf eine erneute Sichtung. Sehr viel später erblickte ich ihn noch einmal.  Er kam aus dem Wasser,  bemühte sich auf die letzten Eisflächen und lief dann in die Uferböschung wo er sich dann meinen Blicken entzog.
Der Wassermarder ist gefährdet, da er immer weniger geeigneten Lebensraum findet. Er bevorzugt klare Gewässer mit einem natürlichen Uferbewuchs. Seine Wohnhöhle wird in die Uferböschung gegraben mit einem Unterwassereingang und einem Luftschacht. Die Paarungszeit ist im Frühjahr, ansonsten sind die Fischotter Einzelgänger. Nach einer Tragezeit von ca. 62 Tagen werden 1-5 Jungtiere geboren.
Sehr spannend und faszinierend, einen Fischotter auf dem Eis zu sehen. Das war schon lange mein Wunsch! Hier hatte ich großes Glück, das ich zum richtigen Zeitpunkt an der Stelle war.
Wildlife, Oberlausitz, Januar 2025