Spannende und berührende Natur aus der Oberlausitz – Mai / Juni 2026

Es wird langsam aber sicher Sommer. Die Zeit rennt nun förmlich wieder. Mich zieht es immer noch gerne in die Natur. Man kann immer mehr Tiere beobachten, die entweder schon Nachwuchs haben oder noch fleißig bei der Familienplanung sind. Manche Brutvögel schon ausgeflogen. Und auch bei den Rothirschen gibt es schon Nachwuchs zu beobachten! Die kleinen Kälbchen mit den hellen Tupfen, die den Hirschkühen manchmal lebhaft und ungestüm folgen erfreuen mich sehr!

Mit den Wiedehopfen habe ich diesem Jahr noch keinen fotografischen Erfolg. Im Gegensatz zum letzten Jahr, wo ich an jeder Ecke welche sah, finde ich sie in diesem Jahr eher rar.

Aber das kann sich ja noch ändern.

Doch sehr erfreulich ist, das ich seit langem, nämlich seit Januar 2026 endlich wieder Eisvögel sah!  2 Jungvögel in verschiedenen Revieren. Sehr, sehr schön! Ich hatte nach den herben Verlusten im Januar schon Bedenken, das es noch sehr lange dauern wird, bis wieder welche zuwandern.  Und ich hörte schon von vielen, das sie die Eisvögel seit Januar vermissen.

Bleibt zu hoffen, das sich die Bestände stetig und dauerhaft erholen. Ich mag diese farbenfrohen Juwelen der Lüfte mit ihren markanten Rufen sehr leiden.

Die Bienenfresser werden jetzt brüten. Da werde ich bald mal wieder Ausschau halten.

Eine Ringelnatter mit Fischbeute konnte ich auch wieder  beobachten. Sie sind geschickte Jäger.

Sehr besonders ist Sichtung der Sperbergrasmücke (Curruca nisoria) . Diese Art ist vom Aussterben bedroht und sehr selten! Toll, das sie bei uns in der Oberlausitz wohlfühlt.

Einen Fuchs am Wasser konnte ich beobachten, ebenso sah ich ein Reh mit ihrem Kitz, das gut getarnt und noch klein durch das hohe Gras geleitet wurde.

Im Wasser tummelten sich auch die Wildschweine. Die Bachen zogen mit ihren Frischlingen durchs Wasser. Niedlich, wie sie die Schwänzchen in die Höh hielten. Eine spannende Begegnung.

Ein Schwarzmilan (Milvus migrans) erbeutete genau vor mir aus dem Wasser eine spezielle Beute: Einen Maulwurf! Was macht ein Maulwurf im Wasser? Ich weiß aber, das sie sehr gut schwimmen können. Und die Beute ist eindeutig zu erkennen.

Ansonsten empfinde ich es dieses Jahr sehr ruhig in der Natur. Sei es bei den Insekten und auch bei den Vögeln und anderen Tieren. So ist die Natur: Jedes Jahr anders und immer wieder schön.

Nun hoffe ich, das der Sommer endlich mit Sonne, Wärme und mal weniger Wind Einzug hält! Zur Zeit habe ich oft warme Jacken bei der Naturfotografie an. Makromotive hatte ich erst wenig vor der Linse. Der stramme Wind ist dabei auch etwas erschwerend.

Sehr beeindruckt war ich auch von den Baumfalken, die geschickt und wendig Großlibellen im Flug erbeuteten. Die zählen zu ihrer Hauptnahrung. Auch einen Kuckuck, Pirol aus der Ferne usw. konnte ich beobachten und fotografien.

Nun hoffe ich auf Sonnenschein, damit ich mich auch wieder der Makrofotografie mit den kleinen Motiven unserer Wiesen und Feldrändern widmen kann. Zur Zeit sind die Motive bei dem ständigen Regen und den frischen Temperaturen rar.

Hier nun eine Auswahl meiner Bilder der letzten Wochen.

Alle Aufnahmen entstanden natürlichn wildlife in der schönen Oberlausitz. Vielleicht nicht immer perfekt aber echt!

Lassen Sie beeindrucken von den Tieren, die bei uns leben!

Motive:

Hirschkuh und Kalb, Rotfuchs, Wildschweine, Reh und Kitz, Baumfalke, Schwarzmilan mit Maulwurf, Stieglitze, balzender Kuckuck, Pirol, Fischadler, Eisvogel!, Waschbär, Ringelnatter,

Red deer hind and calf, red fox, wild boars, roe deer doe and fawn, hobby, black kite with a mole, goldfinches, displaying cuckoo, golden oriole, osprey, kingfisher!, raccoon, grass snake,

Wenn der Herbst in den Winter übergeht

Der Wechsel der Jahreszeiten ist nicht zu übersehen. Das bunte Herbstlaub ist schon längst gefallen. Die Natur bereitet sich auf den Winter vor.  Verschiedene Motive konnte ich wieder in der Oberlausitz fotografieren. Ich war im Wasser – für Langzeitbelichtungen – ,  ich war im Wald für Makromotive wie Schleimpilze und ich war am Wasser um Wasservögel und Co. zu beobachten. Zum Glück sah ich noch keine verendeten oder kranken  Vögel, die an der hochansteckenden Vogelgrippe erkrankt sind.

Es gab zwischenzeitlich den Supervollmond, tolle Sonnenaufgänge, frostige Nächte mit – 10° Celsius. Ganz schön knackig, die Gewässer frieren zu.

Ich sah  Damwild ( Dama dama) , Wasservögel wie Enten, Gänse, Schwäne, Silberreiher, Graureiher, Kormorane, Gänsesäger… Die Natur ist so vielfältig. Ich komme garnicht überall hin wo ich fotografieren möchte. Es gibt immer so viel zu entdecken.Besonders schön war die Begegung mit einem Fuchs auf dem Eis nach der sehr frostigen Nacht zum  23.11.2025. Er saß auf dem Eis und schien zu überlegen „Laufe ich rüber oder nicht?“  Die Sonne war gerade am Aufgehen, das Schilf noch leicht bereift. – 10 Grad waren schon ganz schön frisch. Doch in seinem schicken Winterfell wird er wohl nicht gefroren haben. Er entschied sich dagegen und trollte sich ins Schilf. Später sah ich an anderer Stelle noch einen Fuchs auf Nahrungssuche.

Die Eisvögel brauchen auch jeden Tag Fisch, auch wenn sich mal einer vertut und als Laubsammler unterwegs war!  Er bemerkte seinen Irrtum schnell. Fisch fing er dennoch.

Und ein großer Niedlichkeitsfaktor sind immer wieder Eichhörnchen! Ich saß im Wald und fotografierte winzige Schleimpilze, als ich einen Zaunkönig hörte und sah. Also nahm ich noch mein Tele und fotografierte ihn bei der Futtersuche in einem Reisighaufen. Auf einmal wuselte etwas unten herum. Ich sah nur einen weißen Latz und hoffte mal auf einen Baummarder. Doch es war ein niedliches Eichhörnchen, wohlgenährt und kuschelig im Fell! Darüber freute ich mich natürlich auch sehr!

Auch fand ich erstmalig überhaupt den gestreiften Teuerling!  Das ist ein kleiner Pilz, der ca. 1,5 cm hoch wird und auf Totholz lebt. Interessant sind die Sporenpakete! Es liegen bis zu 16 solcher kleinen, linsenförmigen Pakete in den kleinen „Bechern“, die wie Würfelbecher aussehen! Schwierig war es, sie so tief am Boden zu fotografieren. Aber sehr interessant! Fällt ein Regentropfen auf die Sporen, verteilen sich diese!  Nun hoffe ich im nächsten Jahr, das sie sich vermehrt haben und ich dann noch geschlossene Exemplare finde.

 

Vorankündigung: Das nächste Jahr wird spannend! Es sind u. A. Ausstellungen geplant! Eine große Ehre für mich. Lassen Sie sich überraschen!  Ich werde zeitnah darüber berichten!

Und es gab einen schönen Bericht in der SZ Löbau über mich als Polarlicht-Jägerin! Danke an Frau Thomas von der Sächsischen Zeitung.

Am letzten Wochenende gewann ich den 1. Platz bei einem Fotowettbewerb im Amt Neuhaus. Ich ahnte nichts und war leider nicht vor Ort. Doch meine Schwester nahm für mich den Preis in Empfang! Dankeschön dafür!

Es gibt Naturkalender, Makrokalender und einen Schönbachkalender  mit Polarlichtbildern aus Schönbach.  Schauen Sie sich im Shop um!  Gerne können Sie auch per PN an [email protected] bestellen. Paypal oder Überweisung sind möglich. Ich gestalte gegen Mehrpreis auch Wunschkalender! Eine zufriedene Kundin ist schon sehr begeistert.

Begleiten Sie mich nun auf eine kleine, fotografische Pirsch durch die schöne Oberlausitz.