Herbstfreude: Mandarin-Enten (Aix galericulata)

Viele Stunden habe ich bis jetzt  bei den Mandarin-Enten verbracht.
Im Herbst/Winter kann ich sie hier manchmal beobachten. Über diese hübschen, exotischen Enten habe ich mich mal ein wenig schlau gemacht.
Sie sind sehr scheu. Das kann ich bestätigen!Und sie „pennen“ viel…
Meist sitzen sie im Schatten. Dort sehen sie recht unscheinbar aus.
Ich habe sie mit hohen Isowerten und langer Belichtungszeit fotografiert.
Sie fressen sehr gerne Eicheln, ihr Leibgericht.
Darauf habe ich sehr lange gewartet, um sie beim fressen zu fotografieren.
Mandarin-Enten sind geschickte Taucher! Abtauchen, Eichel hoch holen, verschlingen.
Auszug aus Wikipedia:
In ihrer natürlichen Umgebung ist sie sehr scheu und hält sich vorwiegend in der dichten Ufervegetation von Flüssen und Seen versteckt. Dabei fliegt sie sehr geschickt durch die Zweige hindurch und klettert mit ihren spitzen Krallen im Geäst der Bäume.
Der europäische wildlebende Bestand scheint mit geschätzten 7.000 Brutpaaren mittlerweile den asiatischen zu übertreffen

Raps – Sinfonie in Gelb – Brutzeit am Rapsfeld

Wenn die Luft voller gelben Blütenstaub ist…ist es meistens die Rapsblüte. So viel Raps wie in diesem Jahr sah ich schon länger nicht mehr!

Neben unzähligen Insekten, die sich dort hoffentlich noch lange tummeln, kann man auch an manchen Feldern Singvögel beobachten die an den Randstreifen brüten.

Auch tummeln sich dort  z.B.  Rohrweihen, Milane und Bussarde, die auf schnelle Beute dort hoffen. Auch Rehe verstecken sich dort gerne. Manchmal sieht man nur die Ohren heraus schauen.

Oft stand ich in der letzten Zeit an den Rapsfeldern  die in voller Pracht blühen, um die Natur dort zu beobachten. Der gelbe Blütenstaub setzt sich zwar überall ab… doch erfreuen mich die schönen Motive und Bilder sehr.

Zur Zeit füttern die Schwarzkehlchen – Saxicola rubicola – ihre Jungen mit allerlei Insekten und Getier. Auch die Kohlmeisen füttern fleißig ihre Jungen. Sie brüten in einem alten, knorrigen Apfelbaum mit einigen natürlichen Höhlen. Apfelbäume werden auch von Staren gerne angenommen, besonders, wenn ein Specht eine passende Höhle gezimmert hat.

Die Schwarzkehlchen – Saxicola rubicola – brüten bei guten Bedinungen 2 – 3 Mal im Jahr. Die Brutdauer beträgt 14 – 15 Tage. Die Nestlingsdauer 14 – 16 Tage. Das Nest der bodenbrütenden Schwarzkehlchen ist ein schalenartiger Grasnapf dicht über dem Erdboden. Es wird mit Tierhaaren, Federn und Ähnlichem ausgepolstert.

Sehr interessant ist es zu beobachten, was die Schwarzkelchen alles verfüttern. Manches wird im Fluge über dem Rapsfeld erbeutet… und so manches Mal haben die Elterntiere auch Blütenblätter vom Raps im Schnabel. Sie erspähen ihre Beute von einem Ansitz, einem Holzpfahl oder dem Raps… oder auch mal vom Apfelbaum stürzen sie sich herunter. Öfters hüpfen sie auch auf dem Weg herum.

Wenn sich ein anderer Vogel ihrem Revier, bzw. Nest nähert, werden sie unruhig und verteidigen ihr Revier. Z.B. gegen den Bluthänfling, den Grünfinken und auch die Wiesenschafstelzen wollten sie nicht in der Nähe haben. Einmal stürzte eine Rohrweihe nahe ihres Nestes herunter… doch sie hat keine Beute machen können. Das geschah so schnell neben mir, das ich gar nicht reagieren konnte. Rohrweihen sind schnelle und heimliche Jäger.

Hier nun eine Auswahl meiner schönsten Bilder von den Rapsfeldern und seinen Besuchern. Die Rapsblüte ist ein Genuss für die Augen. Über eine Empfehlung meiner Seite freue ich mich sehr.