Das besondere Erlebnis – Fuchs beim Fressen , Fuchs und Seeadler auf dem Eis

Das Schleckermäulchen – Rotfuchs (Vulpes vulpes) beim Fisch -Frühstück.
Ich mag ja die besonderen Begegnungen/Erlebnisse in der Natur.
Somit war auch dieses ein ganz besonderes Erlebnis für mich.
Es war kalt an dem Morgen. Grau und trübe.
Durch den Dauerfrost sind die Gewässer schon längst fast alle zugefroren. Nur an wenigen bewegten Stellen wie Überläufen, Wasserläufen usw. kann man noch freie Stellen entdecken. Oder wo sich viele Wasservögel bewegen, wie Enten und Schwäne. Wenn diese die Vogelgrippe überlebt haben. Leider wurden ja schon viele tote Wasservögel wie z.B. Schwäne geborgen. Vorher traf es ja schon die Kraniche. Ein Trauerspiel. Und selbst die erwähnten Stellen waren heute, am 1.2.2026 fast alle komplett zugefroren. Eine harte Zeit für viele Tiere!
Der Winter fordert sie bei der Futtersuche wirklich heraus.
Hier sah ich am frühen Morgen Aas auf dem Eis liegen. Es war so groß, dass ich erst dachte, es war totes Wild. Es lag hinter dem Schilfgürtel wie hinter einem Vorhang. An der Eiskante vom letzten Wasserloch war eine große Blutlache. Ein kräftiges Tier musste den großen Fisch ( bestimmt eine Brasse) aus dem Wasser gezogen haben. Ich tippe auf den Fischotter. Der Fisch war zu groß für Seeadler. Zudem lag nur noch das Gerippe mit den Schuppen dort. Aus der Ferne sah ich Nebelkrähen und auch Seeadler daran sitzen. Doch sie flogen fort, bevor ich dort war.
Also beschloss ich, dort geduldig zu warten.
Und sehr lange geschah nichts. Ich beobachtete derweil Füchse ( die Ranzzeit hat begonnen) in der Ferne auf dem Eis. Es gab eine besondere Begegnung von Fuchs und Seeadler auf dem Eis. Leider nur aus sehr großer Entfernung und daher diesig auf Grund des wenigen Lichtes. Der Fuchs lief direkt zum jungen Seeadler auf dem Eis. Neugierde? Auf Futtersuche? Jedenfalls kam es zu einem kurzen, besonderen Kennenlernen.
Doch dann traute ich meinen Augen kaum! Ein wunderschöner Fuchs mit gesundem Fell schlich aus dem Schilf und fraß an dem Aas. Selten sah ich einen Fuchs so nah beim Fressen bzw. mit Fisch. Der Fisch sah größer aus als der Fuchs!
Er mühte sich ab und zerrte zu meiner Freude den Fisch hinter dem Schilfgürtel hervor. Er verbiss sich richtig in die Bauchlappen des Fisches und sah sehr zufrieden aus. Das war wohl das richtige Frühstück für ihn. Leider gab es dann eine unerwartete Störung ( nicht von mir) und der Fuchs rannte fort. Doch etliche Fotos gelangen mir vom Fuchs beim Fischfrühstück.

Sie entstanden absolut wildlife in der schönen Oberlausitz. Januar 2026. Meine Geduld zahlte sich aus.

Raueis – Faszinierender Winter in Schönbach!

Zur Zeit  ist die Eiskönigin in Schönbach Zuhause!

Zuletzt schien die Sonne am 19.01.2023. Danach zog dicker, sehr dicker Nebel auf! Er hielt sich permanent bis zum 27.01.2023. Dazu Dauerfrost und manchmal leichter Wind. Die hohe Luftfeuchtigkeit zauberte in und um Schönbach die tollsten Motive! Nicht nur Raureif, nein Raueis! Richtig starkes Eis, das zu schweren Vereisungen von Pflanzen und Bäumen führt! Eine große Belastung für die Bäume. So manche Birke neigt sich bis zum Boden. Obstbäume knicken einfach ab. Auch in Schönbach.

Jeden Tag bin ich bisher schauen gewesen, das Raueis  wurde immer stärker! Ein Fototraum. Leider fehlte die ganzen Tage die Sonne.Die Fotos erscheinen daher alle im gleichen Nebelgrau.  Doch ich hoffe auf  Sonntag, dem 29.01.2023. Die ganzen Eismotive noch einmal bei Sonnenlicht abzulichten, das ist ein großer Wunsch von mir. In meinen üblichen Fotorevieren ist davon nichts zu sehen. Schönbach liegt 378 m ü. NHN. Ich habe gerade einen “ Heimvorteil“

Nur selten sieht man so starkes Raueis. Ein Bild vom Raueis mit der Warnung vor Eisbruch wurde von Frau Langhans am 26.01.2023 im Sachsenspiegel beim MDR gebracht:

Den unberechenbaren Eisbruch habe ich selbst gesehen und gehört. Es kracht mächtig! Ich stelle mich nicht mehr unter Bäume! Nur für mein Selfie stand ich kurz unter einem kleineren Baum, dem Eiszauberbaum. Bis jetzt habe ich auch Besuche in die umliegenden Wälder und auf die Berge durch Bergwälder vermieden. So gerne ich das auch täte… Die Bäume knicken einfach ab. Ebenso große Äste. Jeden Tag kann ich mehr Eisbruch sehen. Es sind schon einige Straßen in der Umgebung wegen Eisbruch gesperrt und es gab auch schon Unfälle.

Dieses besondere, vergängliche Wetterphänomen lässt die Bäume leider sehr leiden. Auch meine Lieblingsbäume auf der Lochberg Aussicht sind vom Eisbruch betroffen.

Im Dorf schaute ich nach Motiven. Ich sah Bergfinken und Stare.

Richtig Farbe brachten die Kühe ins Bild 🙂 Nach dem Einheitsgrau der letzten Tage ein erfreulicher Anblick.

Hier nun die Bilder vom Raueis aus Schönbach und dem Dorfrand:

( Mein nächster Beitrag ist schon in Planung : Es geht um einen schönen Erfolg)