Makro – Safari

Es gibt mich noch… ūüôā

 

Endlich Sommer, endlich Urlaub und endlich Motive… so dachte ich. Doch die Motive hielten sich in Grenzen, als ich in meiner alten Heimat im Urlaub war. Trotzdem war es sch√∂n, alte Reviere zu besuchen und die sich bietenden Motive zu fotografieren.

Die D√ľnensandlaufk√§fer haben mich wie immer schwer beeindruckt. Wie rege sie √ľber die Sandd√ľnen laufen und fliegen. St√§ndig auf der Suche nach Beute. Also robbte ich wie immer im Sand herum,¬† um sie zu fotografieren. Interessant war es, als einer mit einer Waldameise, bzw. dem Kopf¬† der¬† Beute k√§mpfte Dieser hatte sich reflexartig an den Bei√üwerkzeugen des D√ľnensandlaufk√§fers verbissen.

Auf einer Fototour konnte ich zum ersten Mal einen Kleinen Weidenglasfl√ľgler fotografieren. Wie winzig der war!¬† Die Harzbiene sa√ü einsam an einm Halm. Sie ist so winzig, dass man sie auf dem ersten Blick fast √ľbersieht.¬† Das Licht war mies, der Wind heftig, doch ein paar sch√∂ne Fotos gelangen mir mit ein wenig Geduld. Die jungen Gottesanbeterinnen sind schon recht gro√ü. Es freut mich, dass ich sie hier in der Oberlausitz fotografieren konnte. Sehr exotisch wirken sie immer auf mich. In diesem Jahr gibt es mehr Bremsen als M√ľcken, finde ich. Die Plagegeister sehen ja schick aus mit den bunten Regenbogenaugen, doch tun die Bisse auch recht weh.

Einen winzigen Haselnussbohrer konnte ich au√üerdem in Stixe beobachten. Er sa√ü an einem Halm und flog fast sofort davon. Ein Dokufoto gelang mir immerhin davon. Den Moschusbock konnte ich im Urlaub an der Elbe fotografieren. Es ist der Gr√∂√üte¬† ihrer Art und beeindrucken mit ihren langen F√ľhlern. Die geb√§nderten Heidelibellen konnte ich an der Laave fotografieren. Dazu brauchte ich mich nur in das seichte Gew√§sser zu stellen. Prompt waren die vielen Bremsen dort, die mir einige Stiche verpassten. Doch was tut man nicht alles f√ľr ein sch√∂nes Foto.

 

 

 

Hitzesafari

Der Juli begann sehr hei√ü. Weit √ľber 30¬į, knackiger Sonnenschein lie√üen nicht nur die Menschen schwitzen, sondern auch die Tiere. Da half nur : Baden gehen, Schatten suchen oder die Hitze drau√üen meiden.

Trotzdem war ich ein paar Mal an den Vormittagen unterwegs. Da konnte ich ein paar sch√∂ne Momente in der Natur erleben. Wie z.B den Rehbock! Was f√ľr ein pr√§chtiges Tier.

An den Teichen herrschte sozusagen Hochbetrieb. Viele Vögel und sogar Wildschweine suchten dort nach Futter oder Erfrischung. Die Libellen flogen hektisch herum oder ruhten sich kurz im Schatten aus.

Hier nun ein paar Eindr√ľcke aus den letzten Tagen, als es so br√ľtend hei√ü war. Heute, am 08.07.2015 hat es sich merklich abgek√ľhlt und es herrscht regnerisches Wetter. Die letzte Nacht gab es Gewitter mit vielen Blitzen und reichlich Regen. Der Natur tut es sehr gut!