Die Natur im April

Die Natur kommt nun so langsam in Schwung. Allerdings ist es zur Zeit viel zu trocken. Der angekündigte Regen begann nun endlich am heutigen Abend, 27.04.2015.

Die Wasseramseln sind kurz vorm Ausfliegen. Ich hoffe, sie schaffen es noch, bevor wieder der Bach überflutet wird von den heftigen Regenfällen. Das geschah leider im letzten Jahr.

An einem Tag in der 18. Woche konnte ich zum ersten Mal eine Bache mit kleinen Frischlingen beobachten. Das war für mich sehr spannend und aufregend, da ich ja nicht wusste, wie die Bache reagiert, wenn sie mich erblickt. Doch ich habe mir ganz ruhig verhalten… ich begebe mich ja nicht unbedacht in Gefahr.

In der Heide fliegen die ersten Bläulinge herum. Darunter auch die hektischen Brombeerzipfelfalter, die zu den Tagfaltern gehören. Von oben unscheinbar dunkel gefärbt zeigen die Außenflügel eine wunderschöne Grünfärbung. Tagpfauenaugen, C-Falter, Kleiner Fuchs und Co. kann man ebenso schon länger beobachten wie die robusten Zitronenfalter. Schön, dass die Saison wieder beginnt.

An einem Teich konnte ich Rohrweihen beobachten, die schon mit dem Nestbau beschäftigt sind, wie viele andere Vögel auch.  Doch die Fotos sind noch aus zu großer Ferne aufgenommen worden, daran arbeite ich noch.

Der Mäusebussard hat derweil einen fetten Frosch erbeutet und flog damit davon. Vielleicht füttert er auch schon seine Jungen?

Dagegen ist der Star vor meiner Haustür immer noch nicht weiter gekommen. Er trällert in den schönsten und lautesten Tönen, doch keine Starendame hat ihn bisher erhört… auch tanzt er förmlich auf dem Strommast.

Ansonsten fängen die Obstbäume und Büsche und Sträucher an zu blühen.

 

  • Liebe Sonja,
    eine herliche Fotofolge zeigst du hier. Ich kann dich nur um die Vielfalt der Tiere, die du siehst und beobachtest, beneiden.
    Natürlich muss man dazu auch Geduld und ein gutes Auge haben – und beides ist bei dir vorhanden.
    Der Star ist ja ein Tausendsassa – ein herrliches Foto.
    Ich sende dir liebe Grüße aus dem kühlen Norden, wir sind z.Z. auf Campingurlaub in/auf Zingst – ich kann nur ganz kurz mal ins Netz.
    Viele Vögel gibt es und die Wildschweine verwüsten die Deichen, doch sehen lassen sie sich am Tage nicht.
    Liebe Grüße
    Ruth