Winterfotosafari

Am 09.12.2014 war endlich ein wunderschöner, kalter Wintertag.

Viele Tage hing hier vorher der Hochnebel über der Oberlausitz fest.

Morgens fuhr ich bei -5,5° auf die Lochbergaussicht. Dort genoß ich erst einmal den Sonnenaufgang! Der Mond leuchtete noch am Himmel, als die Sonne glutrot hinter den Bergkuppen emporstieg.

Die Sonne schien den ganzen Tag, es war einfach ein traumhaft schönes Fotowetter.

Ich fand auch einige Motive, die mir gut gefielen.

Unter anderem fand ich die Mufflonherde wieder. Sie zogen allerdings weiter.

Auch konnte ich den sehr scheuen, kleinen und flinken Kleinspecht ( Dryobates minor ) – Männchen,  fotografieren. Er ist nur ungefähr so groß wie ein Gimpel.

Von der Gefiederfärbung ähnelt er sehr dem größeren Mittelspecht.

Der Kleinspecht ist der kleinste europäische Specht.  Er ist so leicht, dass er sich auch an Stauden seine Nahrung suchen kann.
Am liebsten hält er sich aber im Kronenbereich von Bäumen auf.

Ein prächtiges kleines Kerlchen war dieses Männchen. Ich verfolgte ihn von Baum zu Baum bis mir ein gescheites Foto gelang. Emsig hackte er in den Baumrinden herum auf der Suche nach Futter.

Dann konnte ich auch noch einen Turmfalken fotografieren. Hoch oben im Baum saß er und genoß wohl auch die Sonne.

 

  • Liebe Sonja,
    sind dies schöne Fotos!
    Bei herrlichem morgentlichem Licht, dass es dich da aus den Federn treibt, kann ich gut verstehen. Und das Ergebnis zeigst du uns hier.
    Bei uns in NRW ist das Wetter bis auf Weiteres trüb, feucht, nasskalt und einfach unangenehm. Da kann ich noch nicht einmal jeden Tag zur „Eichelhäher-Fütterung“ gehen.
    Dir wünsche ich weiterhin viele schöne Wintertage mit gutem Fotolicht – und dass du gesund bleibst, um die Möglichkeiten zu nutzen -,
    herzliche Grüße
    Ruth