Auf Urlaubssafari in Lüneburg

Der Urlaub in Lüneburg ging mal wieder viel zu schnell vorbei… ein paar Aufnahmen konnte ich aufnehmen, die mir wieder einmal die vielfältige Natur der Lüneburger Heide und Umgebung zeigten.

Besonders spannend war die Begegnung mit einer giftigen Kreuzotter! An ihren senkrechten Pupillen kann man ihre Giftigkeit erkennen/bestimmen. Sie war wunderschön gefärbt und hatte ein intensives Zickzackband auf dem Rücken.

Und der Kuckuck ist auch schon längst wieder da… ihn im Fluge zu erwischen ist eine große Herausforderung.  Da ich zur Schlupfzeit der Kanadagänse dort war, konnte ich wieder die kleinen Gössel fotografieren! Was für eine lustige Gesellschaft. Ein Paar der Gänse hatte „nur“ 5 Küken, während die Verwandtschaft gleich mit einem Dutzend vertreten war!

Auf einem Teich konnte ich Wildlife exotische Enten beobachten. Einen Mandarinenten-Erpel sowie ein Paar Brautenten tummelten sich zwischen Stockenten, Schwänen, Rallen und Co.

Was für eine Farbenpracht!

Das Wetter war recht gut in Lüneburg.  Somit war ich viel in der Natur unterwegs.

 

 

 

 

 

Hier nun ein paar Eindrücke aus Lüneburg und Umgebung.

 

Erfolgreiche Brut bei den Wasseramseln – Cinclus cinclus –

Die Wasseramsel oder Eurasische Wasseramsel (Cinclus cinclus) ist die einzige auch in Mitteleuropa vorkommende Vertreterin der Familie der Wasseramseln (Cinclidae). Der etwa starengroße, rundlich wirkende Singvogel ist eng an das Leben entlang schnellfließender, klarer Gewässer gebunden. Dort ernährt sich die Art vornehmlich von Wasserinsekten, die sie vor allem tauchend erbeutet. ( Auszug aus Wikipedia)

Ich habe die Wasseramseln von der  Brut bis zum Ausflug der Jungen  am 30.04.2015  beobachtet und viel Zeit an der Brücke, wo sie ihr Nest gebaut haben, verbracht.

Und zum Glück haben es die kleinen Wasseramseln geschafft. Hier nun ein kleiner Sonderbeitrag über die Wasseramseln.

Sie brüten 4 – 6 Eier aus. Es gibt ein bis zwei Bruten im Jahr.

Die Brutzeit dauert ca. 14 -17  Tage. Die Aufzucht der Jungen ca. 20 – 25 Tage. Das Nest befand sich unter einer schwer zugänglichen Brücke. Es war mit Moos ausgekleidet.

Der Bachlauf ist an der Stelle “ gemauert“,  kein natürlicher Bachlauf also, wo man sich auf Augenhöhe mit den Motiven begeben kann. Eher behindern hohe Mauern den Lichteinfall die meiste Zeit des Tages. Nur kurz scheint das Licht unter die Brücke… und dann muss man schon mit der Kamera parat sein und auch das Glück haben,  dass die Wasseramseln sich dort zeigen.

Kleine Chronik der Aufzucht

Anfang April waren sie wieder da, die Wasseramseln! Sie fingen an das Nest zu bauen.

Am 12.04.2015 sah ich zum ersten Mal das fertige Nest.

Am 30.04.2015 flogen die jungen Wasseramseln aus.

Am 01.05. 2015  fand ich die Jungen wieder, die noch von den Altvögeln gefüttert (umsorgt) werden. Sie waren die meiste Zeit sehr versteckt in einem Mauerspalt. Nur zum Füttern kamen sie heraus gehüpft.